Aus schlaflos gelebtem Tagtraum erwacht
So bin ich der Sehnsucht Opfer
Aus kindgelebtem Vertrauen erwacht
So klaffen heute meine Wunden




Deine Worte gleiten in den 

Morgen
In einen zarten rosa Schleier
Der sich ьber der Natur erhebt
Verblassen sie und schweigen stille




Meine letzte Zigarette klebt in meiner Lunge
Meine Worte zittern Dir entgegen
Gedrungt mit Hoffnung und Angst
Wie versteinert siehst du mich nun sitzen
Ausgeliebt - leer und krank
Ausgeblutet - ausgesaugt




Und das ist die Einsamkeit
Die mich geboren hat
Versucht ihr zu entkommen
Hab ich meine Hoffnung verloren
Ich schrie nach Liebe mich zu wurmen
Verlor ich meine Stimme und blieb stumm
Ruhelos verurteilt
Truumte ich die Wahrheit
Ergriff ich die Flucht
Und fiel zu Boden




Hier stehe ich erhaben uber Schmerz und Wunden
Hier stehe ich und blicke zu mir nieder
Diener eines Geistes im streit entzweit
Ich bin bereit
Diener eines Geistes im Streit entzweit
Ich bin bereit




Ich schreibe meine eigene Geschichte
Und lebe nur noch nebenbei
Ich bin der einzige der mich bemerkt
Und all die Stimmen die zu mir sprechen
Sind nur die Echos meiner Sehnsucht
Machtlos begegne ich der Einsamkeit
Und machtlos zeige ich ihr mein Gesicht




Ich sitze im Kino meines Lebens
Alle Plutze sind belegt
Mein Platz ist nur ein Notsitz
Zuviele Menschen sind heute hier
Das Licht geht aus - der Film beginnt
Erinnerungen steigen wieder auf




Ein Kind dieser Erde legt sich schlafen
Es war ein Tag der nackten Angst
Wie oft fiel es zu Boden?
Wie oft lachte es aus Schmerz?
Wie oft schrie es sich an?
Und war lungst taub
Verletzter Seele letzter Schmerz
Verstandesangst der Liebe




Nichts bewegt sich - nichts bleibt stehen 
Ich kann im Kreise mich nur drehen
Ich kann noch nicht mal vorwдrts gehen
Noch kann gerade ich jetzt stehen
Ich kann im Spiegel mich nicht sehen
Kann mich im Spiegel nicht mehr sehen




Meine Augen der Angst sind geflohen
Mein Geist will sich mit mir verschliessen
Mein Herz ist verhungert
Und meine Seele blickt mich fragend an